Konservierende Zahnheilkunde
Den eigenen Zahn so lange wie möglich gesund zu erhalten ist das oberste aller Ziele
Wir bieten Ihnen in unserer Praxis das gesamte Spektrum der modernen konservierenden Zahnheilkunde. Von aufwändigen Kunststoffrestaurationen über hochästhetische Keramikinlays zu maschinell betriebener Wurzelkanalaufbereitung.
Kompositfüllungen – minimalinvasiv, maximal schonend
Das Beste in Ihrem Mund sind Ihre natürlichen Zähne. Bei Reparaturarbeiten gilt es, die Zahnsubstanz bestmöglich zu erhalten, denn diese ist unersetzbar. Entstandene Defekte werden durch minimalinvasive und hochästhetische Füllungen aus Kompositen, einer Mischung aus Kunststoff und Keramik, verschlossen.
Kompositfüllungen sind vor allem für kleinere Defekte geeignet und bestehen aus einem plastischen, zahnfarbenen Füllungsmaterial, welches in Schichten aufgetragen und mit Licht einer speziellen Wellenlänge aushärtet wird.
Bei diesem zeitaufwendigen Verfahren orientieren wir uns immer am Vorbild der Natur und dem schichtartigen Aufbau eines Zahnes, damit Ihre Füllungen perfekt zu Ihrer Zahnanatomie passen. Diese Restaurationen bieten eine langanhaltende Stabilität und Funktionalität und ermöglichen Dank vielfältiger Farbauswahl und Schichttechnik ästhetisch perfekte Ergebnisse.
Inlays
In manchen Fällen sind die entstandenen Defekte so umfangreich, dass diese nicht mehr durch direkte Kompositfüllungen verschlossen werden können. Nun können sogenannte Einlagefüllungen (Inlays) zum Einsatz kommen. Hierzu werden die entstandenen Defekte mit einem digitalen
Scanverfahren dargestellt und im zahntechnischen Eigenlabor wird das Werkstück aus hochästhetischer und langlebiger Keramik hergestellt. Dadurch können Provisorien vermieden werden und die Versorgungen sogar am selben Tag eingesetzt und damit die Behandlung abgeschlossen werden.
Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl des optimalen Füllungsmaterials, das Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht.
Amalgamsanierungen und Metallsanierungen Ihrer Zähne
Amalgam ist eine Legierung mit einem sehr hohen Anteil an Quecksilber. Dieses Schwermetall kann im menschlichen Organismus unterschiedlichste Krankheitsbilder hervorrufen und ist vor allem für das Nervensystem giftig. Seit dem 1. Januar 2025 dürfen Zahnärzte laut eines EU-Beschlusses Amalgam nicht mehr für Zahnfüllungen verwenden.
Das Ziel einer Amalgamsanierung ist, die Giftstoffe möglichst schonend aus dem Mund zu entfernen. Damit bei der Sanierung keine Metallpartikel in die Mundhöhle gelangen und über die Schleimhäute in den Körper aufgenommen werden, erfolgt die Entfernung der Materialien unter erhöhten Schutzbedingungen. Während der Behandlung werden die entsprechenden Zähne durch die Verwendung von Kofferdam (ein Gummituch) isoliert. Mit einem speziellen Hartmetallbohrer, der mit niedriger Drehzahl angetrieben wird, werden die Amalgamfüllungen vorsichtig aus dem Zahn entfernt.
Nach der vollständigen Beseitigung des Amalgams werden die Zähne mit metallfreien Füllungsmaterialien mittels hochwertiger Kompositefüllungen oder keramischen Restaurationen versorgt. Diese Füllungsmaterialien sind frei von schädlichen Substanzen und allergenarm, um Ihre Gesundheit zu schützen und Unverträglichkeiten zu minimieren.
